Diese Restaurants sind im doppelten Wortsinne einfach riesig – was die Location betrifft, das perfekt durchdachte Design und die kreative Küche. Verführung pur!
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BERLIN Sage
Einst eine Seidenspinnerei, heute Restaurant mit dem vielleicht coolsten Design Berlins: kalter Stein, massives Holz und anthrazitfarbener Sichtbeton kombiniert mit weichem Licht und aufwendigen LED-Installationen. Küchenchef Joe Pommering überrascht mit Kreativmenüs, im Bistrobereich gibt es Tapas für den kleinen Hunger. Übrigens: Der Name kommt vom englischen Wort für einen bestimmten Salbei, dessen Rauch bei Indianern als heilendes Mittel verwendet wird.
Sage Restaurant, Köpenicker Str. 18–20, 10997 Berlin (Kreuzberg), Tel. 030/755 49 40 71, Winter: Mo–Sa ab 18 Uhr, So ab 11 Uhr; Sommer: Mo–So ab 11 Uhr
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BREMEN Outer Roads
Genuss auf drei Ebenen im neuen Spitzenlokal: bestes Essen unter der Leitung von Sven Niederbremer (norddeutsche Küche mit fantasie- vollen Einflüssen) im 5. Stock. Darüber das Pazifikdeck, eine herrliche Sonnenterrasse mit grandiosem Blick auf die Stadt. Im 7. Stock die Piano Bar mit Großstadtflair und fantastischen Cocktails.
Die Welt von Queen Elizabeth, die des Rappers 50 Cent und die eines Mädchens aus Tirol verschmelzen in einem Raum – das ist die Idee hinter der Location. Und so absurd, wie dies zuerst klingen mag, so beeindruckend ist die Umsetzung gelungen: Symbole wie zarte Blümchen treffen auf metallische Nieten, gezielte Beleuchtung sorgt für starke Farbeffekte. Tipp: Die sensationellen Desserts sind jede Sünde wert.
Ein halbes Jahr hat der Umbau gedauert, dann waren das Atelier (intimes Gourmet-Restaurant) und das neue „Garden“ fertig. Smartes Innendesign von Axel Vervoordt lässt Künstleratelier-Flair entstehen, Highlight sind die Werke des japanischen Gutai-Künstlers Sadaharu Horio. Sous-Chef Philipp Pfisterer kredenzt mediterrane Leichtigkeit.
Wie gut Essen und Theater zusammenpassen, das wusste schon Sozi-Dichter mit Hang zum Luxus Bert Brecht und wäre vom Felix im Dresdner Schauspielhaus bestimmt begeistert. Küchenchef Silvio Escher passt das Essen der Umgebung an: Die meisten Produkte sind regional und das extra kreierte Menü in drei Akten (Vor- und Hauptspeise vor der Aufführung, Snack in der Pause, Dessert und Kaffee im Anschluss) ist perfekt auf Theatergänger abgestimmt.
Felix im Schauspielhaus, Theaterstr. 2, 01067 Dresden, Tel. 0351/481 98 04, bei Vorstellung ab 17.30 Uhr
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HAMBURG Bullerei
Das Warten hat sich gelohnt, nach jahrelanger Planung wurde die Bullerei im Schanzenviertel eröffnet. „Wir haben das Restaurant nicht ,vernünftig‘ geplant, sondern das gemacht, was wir als Gäste schön fänden“, so Geschäftsführer Patrick Rüther. Gemeinsam mit Starkoch Tim Mälzer ist ein Lieblings- restaurant entstanden, in dem einfach alles stimmt: das Gebäude (industrieller Charme in den historischen Viehhallen), das Design (unprätentiöser Einrichtungsstil mit riesigen Wandgemälden als Hingucker) und die Küche (hochwertiges Essen, in der Region verwurzelt). Tipp: Salatdressing vom Deli mit nach Hause nehmen.
Bullerei, Lagerstr. 34b, 20357 Hamburg, Tel. 040/33 44 21 10, Deli 11–24 Uhr (Fr+Sa bis 1 Uhr), Restaurant 18–24 Uhr
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STUTTGART Speisemeisterei
Im Jahr 2008 ließ Baden-Württemberg das denkmal- geschützte Schloss Hohenheim mit viel Liebe zum historischen Detail restaurieren. Bald darauf eröffneten die modern und lässig-chic designten Räume (mit Terrasse und Lounge-Bereich). Küchenchef Frank Oehler hat ein großes Ziel: „Es soll eine sinnliche, lustvolle Küche sein, die stark auf den Urgeschmack der Produkte setzt.“ Der Lohn: Der Guide Michelin 2010 ehrt das Lokal mit seinem ersten Stern.
Speisemeisterei, Am Schloss Hohenheim, 70599 Stuttgart, Tel. 0711/34 21 79 79, tägl. (außer Di): 12–15, 18–24 Uhr
BERLIN
Sage
Einst eine Seidenspinnerei, heute Restaurant mit dem vielleicht coolsten Design Berlins: kalter Stein, massives Holz und anthrazitfarbener Sichtbeton kombiniert mit weichem Licht und aufwendigen LED-Installationen. Küchenchef Joe Pommering überrascht mit Kreativmenüs, im Bistrobereich gibt es Tapas für den kleinen Hunger. Übrigens: Der Name kommt vom englischen Wort für einen bestimmten Salbei, dessen Rauch bei Indianern als heilendes Mittel verwendet wird.
Sage Restaurant, Köpenicker Str. 18–20, 10997 Berlin (Kreuzberg), Tel. 030/755 49 40 71, Winter: Mo–Sa ab 18 Uhr, So ab 11 Uhr; Sommer: Mo–So ab 11 Uhr